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Fähigkeiten & MCP

LokkyWork lässt sich über MCP (Model Context Protocol) um zusätzliche Fähigkeiten erweitern. MCP ist ein offener Standard, über den die KI sicher mit externen Tools und Diensten spricht. Ein MCP-Server stellt der KI neue Tools bereit – etwa Zugriff auf einen Wissensvault, eine Datenbank, den Browser oder externe Dienste.

Im Bereich Einstellungen → Tools → MCP-Verwaltung verwaltest du deine Server und siehst alle verfügbaren Tools sowie deren Ausführungsverlauf.

Einstieg in die MCP-Verwaltung

LokkyWork unterstützt mehrere Verbindungsarten:

  • stdio – Standard-Ein-/Ausgabe (am häufigsten, für lokal installierte CLI-MCP-Server). Nutzt command + args + env.
  • sse, http, streamable_http – für entfernte Server. Nutzen url + optional headers.

Es gibt zwei Wege: per JSON oder per Ein-Klick-Import aus einem CLI-Agenten.

  1. Hinzufügen öffnen

    Klicke in der MCP-Verwaltung auf MCP-Dienst hinzufügen und wähle Per JSON hinzufügen.

  2. Konfiguration einfügen

    Füge die Konfiguration im mcpServers-Format ein. Beispiel für einen lokalen Server (stdio):

    {
    "mcpServers": {
    "filesystem": {
    "description": "Zugriff auf lokale Dateien",
    "command": "npx",
    "args": ["-y", "@modelcontextprotocol/server-filesystem", "/pfad/zum/ordner"]
    }
    }
    }

    Beispiel für einen entfernten Server (streamable_http):

    {
    "mcpServers": {
    "mein-server": {
    "type": "streamable_http",
    "url": "https://example.com/mcp",
    "headers": { "Authorization": "Bearer DEIN_TOKEN" }
    }
    }
    }
  3. Bestätigen & automatischer Test

    Klicke auf Bestätigen. LokkyWork testet die Verbindung automatisch – erfolgreich verbundene Dienste zeigen ein grünes Häkchen.

MCP per JSON hinzufügen

Hast du MCP bereits in einem CLI-Agenten konfiguriert, kannst du die Konfiguration mit einem Klick übernehmen: MCP-Dienst hinzufügen → Aus CLI importieren, den gewünschten Agenten wählen und Importieren.

MCP aus einem CLI-Agenten importieren

Sobald ein Server verbunden ist, stehen seine Tools im Chat zur Verfügung. Bevor ein Tool etwas ausführt, kannst du es Genehmigen oder Ablehnen – so behältst du die Kontrolle darüber, was im Hintergrund passiert.

Im Ausführungsverlauf siehst du, welche Tools wann ausgeführt wurden und ob sie abgeschlossen, fehlgeschlagen oder abgebrochen wurden.

Pro Server kannst du:

  • Aktualisieren (Tool-Liste neu laden)
  • Einstellungen anpassen
  • Trennen
  • Löschen (mit Sicherheitsabfrage)

Ein paar typische Beispiele, wenn der passende MCP-Server verbunden ist:

  • Dateiverwaltung: „Räum die Dateien auf meinem Schreibtisch auf” – die KI scannt den Ordner, sortiert nach Typ und legt Unterordner an.
  • Browser-Automatisierung: „Öffne GitHub und suche nach LokkyWork” – die KI steuert den Browser.
  • Git: „Zeig mir die letzten Commits dieses Projekts.”
  • Notizen/Gedächtnis: „Merk dir: Projekt-Deadline ist nächsten Freitag.”

Ein häufiger Anwendungsfall ist die Anbindung deines Second Brain – deines persönlichen Wissensvaults – über MCP. Dafür gibt es den eigenen Dialog Second Brain verbinden, in dem du URL und Token des Vaults einträgst. Details dazu auf der Seite Second Brain.